Bergbaufolgelandschaften entdecken

Bergbaulandschaft Tagebau

Bergbaulandschaft Tagebau

Die Stadt Borken (Hessen), im 20. Jahrhundert noch bedeutender Bergbau- und Kraftwerksstandort, präsentiert sich seinen heutigen Gästen als ungewöhnliches Urlaubs- und Ausflugsziel.
Aus dem ehemaligen Revier ist eine eng vernetzte, abwechslungsreiche Museums- und Seenlandschaft entstanden.

Das "Borkener Seenland" bietet Freizeit- und Sportaktivitäten für Jung und Alt.

Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum zeigt unter dem Leitmotiv "Industriekultur erleben - Landschaftswandel erfahren" neben zahlreichen Originalexponaten vor allem auch wie aus ehemaligen Tagebauen "Second-Hand-Landschaften" entstehen.

 

Naturschutz-Informationszentrum (NIZ)

Was passiert mit ehemaligen Kohlerevieren, mit Abraumhalden, mit industrieller Brache?
Wie gehen Mensch und Natur mit der vernutzten Bergbaufolgelandschaft um?

Im Naturschutz-Informationszentrum (NIZ) - angesiedelt im Hessischen Braunkohle Bergbaumuseum - zeigen interaktive Medien, lebende Tiere, Pflanzen und ein Panoramagemälde der Bergbaulandschaft, wie mittels unterschiedlicher Rekultivierungsformen aus ehemaligen Tagebauen eine neue, von Menschen "konstruierte Landschaft" entsteht.
Ein zu einem Aussichtsturm umgestalteter Kohlebunker erschließt neue Perspektiven und ein "1:1-Erlebnis" zum naturraumähnlichen und sozialen Wandel.

Kinder beim Experiment im NIZ

Braunkohle-Rundweg

Sie können die Bergbaufolgelandschaft auch auf eigene Faust erkunden oder sich auf Vorbestellung fachkundig führen lassen.

Der 32 Kilometer lange Braunkohle-Rundweg verknüpft als Rad- und Wanderweg Landmarken und Betriebsstätten des ehemaligen Braunkohlereviers mit der heutigen Museumslandschaft.

Der Rundweg führt Sie durch zehn Stadteile und die Kernstadt sowie vorbei an 20 früheren Bergbaubetrieben, dem ehemaligen Braunkohlekraftwerk und den verschiedenen Abteilungen des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums.
Er bietet vielfältige Möglichkeiten und lädt zum Radfahren, Wandern, aber auch zum Kennenlernen der wunderschönen Landschaft um Borken mit ihren zahlreichen Sachzeugen aus der "Braunkohlezeit" ein.

Darüber hinaus können beim Fahren oder Wandern Spuren der über tausendjährigen Siedlungsgeschichte des Borkener Raumes kennengelernt werden.
Die Singliser und Gombether Mühle, der Glockenturm und das angrenzende Herrenhaus in Großenenglis, die Kleinengliser Kirche mit ihren spätgotischen Malereien, das Wasserschloss in Nassenerfurth, das Schloss in Dillich und auch die stein- und bronzezeitlichen Fundstätten in Dillich und am Weinkopf bei Marienrode liegen unmittelbar am Rundweg.

Der Braunkohle-Rundweg ist in vier Abschnitte unterteilt. Alle Abschnitte starten am Museumsgebäude in der Borkener Altstadt. Sie sind mit dem Braunkohle-Rundweg-Symbol gekennzeichnet und unterschiedlich farbig gekennzeichnet.

 

Nach oben

 
Seite hinzufügen
Seite merken
'■ Borken (Hessen)'
 
Keine Inhalte in der Sammlung.
 Herzlich willkommen in der Erlebnisregion Edersee!
Deutsch
Nederlands
English