KellerwaldUhr
Das Infozentrum für Waldgeschichte, Waldökologie und Kulturlandschaft liegt am Rand des Feriendorfes in Frankenau.
Im Informationszentrum reisen Sie entlang eines 30 Meter langen Zeitbandes in Vergangenheit und Zukunft. Ein Laserpunkt gibt den Takt an. An einem interaktiven Pult können die Baumarten erfühlt und gewogen werden, an einem anderen erklingen auf Knopfdruck die Stimmen der abgebildeten Tierarten. Eine begehbare Pyramide symbolisiert die Nahrungshierarchie im natürlichen Wald. Auf der obersten Stufe stehen Sie Wolf und Luchs gegenüber. Schalten Sie das Licht aus, sehen Sie sich im Spiegel. Unter der Pyramide, die gleichzeitig auch als Tribüne bei Vorführungen dient, liegt die Wolfshöhle, in der ein Wolf seine Geschichte erzählt. In einer PC-Animation können Sie Mammut und Wollnashorn jagen, die Entstehung der Wälder und Kulturlandschaft erleben. Auf virtuellen Exkursionen lernen Sie Pflanzen, Vögel und Lebensräume der Region kennen.
Öffnungszeiten:
Im Dezember ist die KellerwaldUhr bis zum Beginn der Winterferien jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. In der Ferienzeit vom 20. Dezember bis zum 7. Januar 2011 öffnet das Informationshaus jeden Tag von 10:00 bis 17:00 Uhr seine Türen. Ausnahmen sind der 24. und der 31. Dezember. Nach Ende der Weihnachtsferien wird die KellerwaldUhr jeden Mittwoch und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet sein.
Kindergärten, Schulen und sonstige Gruppen auch nach Vereinbarung.
Informationen erhalten Sie unter: Telefon 06455/759541.
Heimatmuseum Allendorf
Das Museum bietet einen Überblick über die Geschichte des Frankenauer Stadtteils vor ca. 100 Jahren.
Informationen über den Heimatverein, Herrn Berg, Tel.: 06455/7248, oder Herrn Mütze, Tel.: 06455/8269.
Hülsenbeckmuseum (in Frankenau)
Am 23. April 1892 wurde als Sohn des Apothekers der Schriftsteller und Psychoanalytiker Richard Hülsenbeck geboren, der als Mitbegründer des Dadaismus im Jahre 1916 weltberühmt wurde. In den 70er Jahren übernahm die Erziehungswissenschaftlerin Hildegard Feidel-Mertz die „Alte Apotheke“ und baute darin eine Hülsenbeck-Sammlung auf, die in drei Räumen über die Lebens- und Wirkungsgeschichte Hülsenbecks und seine Bedeutung für die Entwicklung des Dadaismus informiert.
Die Sammlung ist nach telef. Voranmeldung zu besichtigen. Anmeldung über Frau Feidel-Mertz, Tel.: 06455/8046 bzw. 069/5074205 oder Herrn Keute, Tel.: 06455/8595.
Schulscheune in Louisendorf
Als die französischen Einwanderer im Jahr 1688 in „Hammonhausen“ bei Frankenau ihre Fachwerkhäuser aufrichteten, arbeiteten sie nach hessischen Bauplänen. Sowohl der Baustil der Häuser wie auch die lineare Anlage der später Louisendorf genannten Siedlung an einer lang gezogenen Straße, gekreuzt von den Parzellen für Kirche und Schule im Zentrum, erinnern an die Hugenottenkolonie bei Hofgeismar.
Zwischen all den typisch nordhessischen Fachwerkhäusern fällt heute noch ein Gebäude auf, das so aussieht, als hätte es schon an den Berghängen der Drôme in Frankreich gestanden; die Schulscheune aus Feldlesesteinen.
Die von Louisendorfer Bürgern in mühevoller Kleinarbeit selbst restaurierte Scheune fungiert heute als heimatkundliches Museum und als Standesamt der Stadt Frankenau.
Infos über Führungen: Interessengemeinschaft Schulscheune, Tel.: 06455/8227
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Veranstaltungen
Pünktlich zur Heideblüte findet jährlich im August das Heideblütenfest in Altenlotheim statt, in diesem Jahr am 14. August. Es ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Geschichten werden erzählt und die Kräuterfrau trifft auf das Wacholdermännchen. Den ganzen Tag wird ein attraktives Programm geboten.
Jedes Jahr findet im August die traditionelle Ziegenbockkirmes in Frankenau statt.
Die Vereinsgemeinschaft Ellershausen richtet jährlich im Dezember einen Weihnachtsmarkt in Ellershausen aus.
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